Unsere Vertrags- und Geschäftsbedingungen

Unsere vertraglichen Beziehungen unterstellen wir (Die Zugvögel - Kanu-Touren & mehr, Inhaberin Anna Bröll, nachstehend nur noch „DZV“ genannt) den Vorschriften des § 651a im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) über den Pauschalreisevertrag. Alles Nachfolgende sind Bestandteile des Reisevertrages. Es empfiehlt sich daher, die Vereinbarungen auch durchzulesen. Zur Vereinfachung wird der einzelne Kunde nachstehend als „Teilnehmer“, der rechtlich verantwortliche Leiter oder Rechtsträger als „Gruppenbeauftragter“ bezeichnet

 

1.   Zustandekommen des Vertrages und die daraus resultierenden Pflichten

1.1 Mit der Anmeldung (Buchung) bietet der Teilnehmer DZV den Abschluss des Vertrages verbindlich an. Grundlage dieses Angebots sind die Angebotsausschreibung und die ergänzenden Informationen von DZV für die jeweilige Tour, soweit diese vorliegen.

1.2 Buchen können Sie mündlich, schriftlich, telefonisch, per Telefax oder auf elektronischem Weg (Internet, E-Mail). Bei elektronischen Buchungen bestätigt DZV den Eingang der Buchung sobald wie möglich auf elektronischem Weg.

1.3 Der Buchende hat für alle Vertragspflichten von anderen Teilnehmern, für die er die Buchung vornimmt, wie für seine eigenen einzustehen.

1.4 Der Vertrag kommt mit dem Zugang der Annahmeerklärung von DZV an den Teilnehmer oder Gruppenauftraggeber zustande. Sie bedarf keiner bestimmten Form. Bei, oder unverzüglich nach Vertragsabschluss wird von DZV dem Teilnehmer, bzw. dem Gruppenbeauftragten eine schriftliche Buchungsbestätigung übermittelt. Hierzu ist DZV nicht verpflichtet, wenn die Buchung weniger als 3 Werkstage vor Reisebeginn erfolgt.

1.5 DZV ist bemüht, allen Personen die Teilnahme an den Angeboten zu ermöglichen. Von der Leistungspflicht von DZV nicht umfasst, ist jedoch die Eignung der Reisen, der Kanus und der Ausrüstungsgegenstände für Behinderte, bzw. die Pflicht zur Überprüfung oder Hinweise hierzu, insbesondere nicht Barrierefreiheit und die Gestellung besonderer Ausrüstung sowie technischer oder personeller Hilfeleistung. Auch für hoch Schwangere sind Kanutouren nicht unbedingt geeignet.

 

2.   Das Besondere von Gruppenreisen, der Gruppenbeauftragte

2.1 Das nachfolgende gilt, soweit die vertragliche Vereinbarung der von DZV zu erbringenden Reiseleistungen und/oder die Buchungsabwicklung, über einen Gruppenauftraggeber erfolgt.

2.2 Der Gruppenauftraggeber hat die Stellung eines Vertreters und Empfangsboten des Teilnehmers. Er ist berechtigt, namens und in Vollmacht des Teilnehmers rechtsgeschäftlich Erklärungen für diesen abzugeben – insbesondere als dessen Vertreter diese Reisebedingungen als Vertragsinhalt anzuerkennen und solche der DZV entgegenzusetzen. Der Teilnehmer kann diese Vollmacht jederzeit gegenüber DZV widerrufen.

2.3 Der Vertrag über die Teilnahme an der Reise, bzw. am Kurs kommt unmittelbar zwischen DZV und dem Teilnehmer zustande.

2.4 Von den vorstehenden Bestimmungen und den Vereinbarungen mit dem Teilnehmer und diesen Vertragsbedingungen bleiben Vereinbarungen mit einem Gruppenauftraggeber, die dessen eigene Rechte und Pflichten gegenüber DZV betreffen, unberührt.

2.5 Sind mit dem Gruppenauftraggeber bestimmte Teilnehmerzahlen, bzw. nach Teilnehmerzahlen gestaffelte Preise vereinbart, so haftet der Gruppenauftraggeber, bzw. die anmeldende Person, soweit die Voraussetzungen nach Ziffer 1.4 vorliegen, unmittelbar und unabhängig davon, ob eine Verpflichtung des/der Teilnehmer(s) diesbezüglich besteht auf die Preisdifferenz bei Unterschreitung der vereinbarten Teilnehmerzahl durch Absage, Rücktritt oder Teilrücktritt nach Vertragsschluss, bzw. bei Nichtteilnahme.

2.6 Der Gruppenauftraggeber hat für alle Vertragsverpflichtungen der Gruppenmitglieder, insbesondere für deren Zahlungsverpflichtungen, unmittelbar selbst einzustehen.

2.7 Bezüglich der Haftung von DZV bei Gruppenreisen wird auf die Bestimmungen in Ziffer 13. dieser Bedingungen verwiesen.

 

3.   Besondere Bestimmungen zu Witterungsverhältnissen

3.1 DZV hat keinen Einfluss auf das Wetter und kann auch nicht dafür haftbar gemacht werden. Alle Reisen, Touren und Angebote werden von DZV daher grundsätzlich bei jedem Wetter erbracht, bzw. durchgeführt, insbesondere auch bei Regen oder jahreszeitlich ungewöhnlich hohen oder niedrigen Temperaturen.

3.2 Jedwede Witterungsverhältnisse, insbesondere Schönwetter und/oder Trockenheit, bzw. Ausbleiben von Regen sind daher, soweit nichts anderes ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde, weder Vertragsbedingung, noch Vertragsgrundlage.

3.3 Witterungsverhältnisse gleich welcher Art, insbesondere Regen (ausgenommen Umstände höherer Gewalt), rechtfertigen daher weder eine kostenlose Kündigung, noch einen kostenlosen Rücktritt, noch einen sonstigen kostenlosen Anspruch auf Auflösung des Vertragsverhältnisses, noch auf eine Terminverschiebung, noch auf Änderung oder Verkürzung von Teilnehmerzahlen oder Leistungen.

3.4 Änderungen im geplanten Tourenverlauf sind aufgrund der Art von Touren nicht immer auszuschließen. Bei Hoch- oder Niedrigwasser oder aus organisatorischen Notwendigkeiten kann seitens DZV ein Ersatzprogramm festgelegt werden. Insbesondere bei Hoch- oder Niedrigwasser kann die von Ihnen gebuchte Leistung an einen anderen Ort verlegt werden.

 

4.   Zahlung

4.1 Gutscheine sind beim Kauf im Internet zu bezahlen. Mit der Buchungsbestätigung erhalten Sie unsere Rechnung.

4.2 Die Zahlung ist bis 7 Tage vor Antritt der Tour auf das in unserer Rechnung angegebene Konto zu überweisen, bzw. spätestens am Veranstaltungstag vor Beginn der Tour bar zu begleichen.

4.3 Bei eintägigen Veranstaltungen ohne Übernachtung, der Anmeldung zu Kajak- und Kanukursen ohne sonstige touristische Leistungen und bei der bloßen Anmietung von Booten und Ausrüstungsgegenständen ist mit Empfang der Buchungsbestätigung/Rechnung eine Zahlung wie in der Rechnung angegeben fällig. Der Betrag ist spätestens vor Beginn der Tour, des Kurses oder der Mietzeit zu zahlen. Bei kurzfristigen Buchungen ist der vereinbarte Preis spätestens zum Tourbeginn bzw. im Zeitpunkt der Übergabe zu leisten.

4.4 Soweit ein Ausnahmetatbestand nach § 651k Abs. 6 Nr. 2 BGB nicht gegeben ist, ist der Reisepreis erst gegen Übergabe des Reisepreissicherungsscheines, bzw. nach der durchgeführten Reiseleistung zur Zahlung fällig.

 

5.   Rücktritt durch den Teilnehmer vor Tourbeginn/Rücktrittskosten

5.1 Ein Rücktritt des Teilnehmers ist jederzeit vor Tourbeginn möglich. Der Rücktritt ist gegenüber DZV unter der nachstehend angegebenen Anschrift zu erklären. Dem Teilnehmer wird empfohlen, den Rücktritt schriftlich zu erklären.

5.2 Tritt der Teilnehmer vor Tourbeginn zurück oder tritt er die Tour nicht an, so verliert DZV den Anspruch auf den Tourbeginn. Stattdessen kann DZV soweit der Rücktritt nicht von ihr zu vertreten ist oder ein Fall höherer Gewalt vorliegt, eine angemessene Entschädigung für die bis zum Rücktritt getroffenen Vorkehrungen und ihre Aufwendungen in Abhängigkeit von dem jeweiligen Tourenpreis verlangen.

5.3 DZV hat diesen Entschädigungsanspruch zeitlich gestaffelt, d.h. unter Berücksichtigung der Nähe des Zeitpunktes des Rücktritts zum vertraglich vereinbarten Tourenbeginn in einem prozentualen Verhältnis zum Tourenpreis pauschaliert und bei der Berechnung der Entschädigung gewöhnlich ersparte Aufwendung und gewöhnlich mögliche anderweitige Verwendungen der Reiseleistungen berücksichtigt. Die Entschädigung wird nach dem Zeitpunkt des Zugangs der Rücktrittserklärung des Teilnehmers wie folgt berechnet:

      bis 45 Tage vor Tourantritt                                       10 %

      vom 44. bis 22. Tag vor Tourantritt                         30 %

      vom 21. bis 15. Tag vor Tourantritt                         50 %

      vom 14. bis 7. Tag vor Tourantritt                           75 %

      ab dem 6. Tag bei Nichtantritt                                  90 %

5.4 Es bleibt dem Teilnehmer unbenommen, DZV nachzuweisen, dass dieser überhaupt kein oder ein wesentlich niedrigerer Schaden entstanden ist, als die von ihm geforderte Pauschale.

5.5 Dem Teilnehmer wird der Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung empfohlen.

 

6.   Umbuchungen

6.1 Ein Anspruch des Teilnehmers, bzw. Gruppenauftraggebers nach Vertragsabschluss auf Änderungen hinsichtlich des Tourtermins, des Tourverlaufs, des Ortes des Reiseantritts, der Tourart, der Unterkunft oder der Beförderungsart besteht nicht. Ist eine Umbuchung möglich und wird diese auf Wunsch des Teilnehmers dennoch vorgenommen, kann (muss aber nicht) DZV ein Umbuchungsentgeld von 10,00 € pro Teilnehmer erheben.

6.2 Umbuchungswünsche des Teilnehmers, die später erfolgen, können, sofern ihre Durchführung überhaupt möglich ist, nur nach Rücktritt vom Vertrag gemäß Ziffer 5. zu den dort festgelegten Bedingungen und gleichzeitiger Neuanmeldung durchgeführt werden. Dies gilt nicht bei Umbuchungswünschen, die nur geringfügige Kosten verursachen.

 

7.   Nicht in Anspruch genommene Leistungen

Nimmt der Teilnehmer einzelne Tourenleistungen, die ihm ordnungsgemäß angeboten wurden, nicht in Anspruch aus Gründen, die ihm zuzurechnen sind (z.B. wegen vorzeitiger Rückreise oder aus sonstigen zwingenden Gründen), hat er keinen Anspruch auf anteilige Erstattung des Tourenpreises. DZV wird sich um Erstattung der ersparten Aufwendungen durch die Leistungsträger bemühen. Diese Verpflichtung entfällt, wenn es sich um völlig unerhebliche Leistungen handelt oder wenn einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen.

 

8.   Rücktritt wegen Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl

8.1 DZV kann bei Nichterreichen einer Mindestteilnehmerzahl nach Maßgabe folgender Regelungen vom Vertrag mit dem Teilnehmer zurücktreten:

8.2 Die Mindesteilnehmerzahl und der späteste Zeitpunkt des Rücktritts durch DZV muss mit dem Gruppenauftraggeber vereinbart oder – bei offenen Angeboten – in der konkreten Tourenausschreibung oder, bei einheitlichen Regelungen für alle Touren oder bestimmte Arten von Touren, in einem allgemeinen Hinweis oder einer allgemeinen Leistungsbeschreibung angegeben sein.

8.3 DZV hat die Mindestteilnehmerzahl und die spätesten Rücktrittsfristen in der Buchungsbestätigung anzugeben oder dort auf die entsprechenden Prospektangaben zu verweisen.

8.4 DZV ist verpflichtet, dem Teilnehmer, bzw. dem Gruppenauftraggeber gegenüber die Absage der Reise unverzüglich zu erklären, wenn feststeht, dass die Tour wegen Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl nicht durchgeführt wird.

8.5 Der Teilnehmer kann bei einer Absage die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Tour verlangen, wenn DZV in der Lage ist, eine solche Tour ohne Mehrpreis für den Teilnehmer aus ihrem Angebot anzubieten. Der Teilnehmer hat dieses Recht unverzüglich nach der Erklärung über die Absage durch DZV, dem Unternehmen gegenüber geltend zu machen.

8.6 Wird die Tour aus diesem Grund nicht durchgeführt, erhält der Teilnehmer auf den Reisepreis geleistete Zahlungen unverzüglich zurück.

8.7 Mit dem Gruppenauftraggeber als dessen eigene vertragliche Pflichten getroffenen Vereinbarungen zu Mindestteilnehmerzahlen, bleiben von den vorstehenden Bestimmungen unberührt.

 

9.   Kündigung durch DZV

9.1 DZV kann den Vertrag nach Tourbeginn kündigen, wenn der Teilnehmer die Durchführung der Tour ungeachtet einer Abmahnung nachhaltig stört oder wenn er sich in solchem Maß vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Dies gilt insbesondere, soweit

a)   Teilnehmer gegen Anweisungen und/oder Hinweise oder Verhaltensregeln verstoßen, die von den Beauftragten von DZV aus sachlich berechtigten Gründen im Rahmen der Einweisung oder während der Tour, bzw. der Reise gegeben wurden oder werden,

b)   Der/die Gruppenverantwortliche(n) ihren besonderen vertraglichen Verpflichtungen im Hinblick auf die Durchführung der Tour bzw. der Reise nicht nachkommen,

c)   Teilnehmer oder Gruppenverantwortliche gegen Verbote verstoßen oder Anweisungen nicht beachten, die in den Informationsunterlagen von DZV enthalten sind und übergeben oder mitgeteilt wurden.

9.2 Kündigt DZV so behält das Unternehmen den Anspruch auf den Gesamtpreis; DZV muss sich jedoch den Wert ersparter Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, den es aus einer anderweitigen Verwendung der Tourleistung erlangt, einschließlich der eventuell von den Leistungsträgern gutgeschriebenen Beträge. Die Mitarbeiter, Kursleiter, Tourenbegleiter und Betreuer von DZV sind in diesen Fällen bevollmächtigt, die Rechte von DZV wahrzunehmen.  

 

10.   Allgemeine Obliegenheiten des Teilnehmers, Kündigung durch den Teilnehmer

10.1 Der Teilnehmer ist verpflichtet, auftretende Mängel der Tour unverzüglich DZV oder seinen Beauftragten anzuzeigen. Ist von DZV keine Tourenleitung eingesetzt und nach den vertraglichen Vereinbarungen auch nicht geschuldet, so ist der Teilnehmer verpflichtet, DZV direkt unter der nachfolgend bezeichneten Adresse, Telefon- und Faxnummer unverzüglich Nachricht über die Beanstandungen zu geben. Ausgegebenes Material ist auf Schäden und Funktion vor Antritt der Tour zu überprüfen. Wir übernehmen keine Haftung für nassgewordene Gegenstände auf Grund von Undichtigkeit der ausgegeben Behälter. Dies gilt nicht, falls DVZ an der Undichtigkeit ein Verschulden in Form von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit trifft.

10.2 Tourenleiter oder sonstige Beauftragte und Leistungsträger sowie Gruppenverantwortliche sind nicht berechtigt oder bevollmächtigt, vor, während oder nach der Reise Beanstandungen, bzw. Zahlungsansprüche des Teilnehmers namens DZV anzuerkennen.

10.3 Ansprüche des Teilnehmers entfallen nur dann nicht, wenn die ihm obliegende Rüge unverschuldet unterbleibt.

10.4 Wird die Tour infolge eines Mangels erheblich beeinträchtigt, so kann der Teilnehmer den Vertrag kündigen. Dasselbe gilt, wenn ihm die Durchführung der Tour infolge eines solchen Mangels nicht zuzumuten ist. Die Kündigung ist erst zulässig, wenn DZV, bzw. seine Beauftragten eine ihnen vom Teilnehmer bestimmte angemessene Frist haben verstreichen lassen, ohne Abhilfe zu leisten. Der Bestimmung einer Frist bedarf es nicht, wenn die Abhilfe unmöglich ist oder von DZV oder ihren Beauftragten verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes Interesse des Teilnehmers gerechtfertigt wird.

10.5 Der Teilnehmer ist verpflichtet, Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Tourenleistungen innerhalb eines Monats nach dem vertraglich vorgesehenen Rückreisedatums gegenüber DZV geltend zu machen. Die Geltendmachung kann fristwahrend nur gegenüber DZV unter der unten angegebenen Anschrift erfolgen. Eine schriftliche Geltendmachung wird dringend empfohlen. Ansprüche entfallen nur dann nicht, wenn die fristgerechte Geltendmachung unverschuldet unterbleibt.

 

11.   Besondere Pflichten und Haftung des Teilnehmers und des Gruppenverantwortlichen

11.1 Der Teilnehmer ist zur sorgfältigen Beachtung aller ihm in schriftlicher und/oder mündlicher Form vor und während der Tour, bzw. des Kurses erteilten Hinweise verpflichtet. Auf die Möglichkeit einer Kündigung durch für den Fall der Zuwiderhandlung gemäß Ziffer 9. dieser Bedingungen wird ausdrücklich hingewiesen.

11.2 Das Tragen von Schwimmwesten ist Pflicht. Für Kinder unter 6 Jahren ist das Tragen einer Schwimmweste nach EN-Norm 100 (Schwimmweste mit Kragen) Pflicht.

11.3 Es besteht vor und während der Tour Alkoholverbot entsprechend den Bestimmungen des Straßenverkehrsrechts.

11.4 Der Teilnehmer ist verpflichtet die Ausrüstungsgegenstände sorgfältig und pfleglich zu behandeln.

11.5 Der Teilnehmer hat sich so zu verhalten, dass jederzeit jede Gefährdung oder Beeinträchtigung anderer Teilnehmer sowie jedweder sonstiger Dritter ausgeschlossen ist.

11.6 Der Teilnehmer hat im Bereich der Kanutouren alle behördlichen Anordnungen oder Auflagen, insbesondere auch Warn- und Hinweisschilder zu beachten. Anordnungen zur Umgehung von Hindernissen, Stromschnellen, Wehren o. ä. sind exakt zu befolgen.

11.7 Das Befahren, bzw. Hinunterfahren von Wehren ist grundsätzlich, nicht nur im Bereich von Kanutouren, sondern allgemein, streng verboten.

11.8 Die generelle Möglichkeit des Kenterns muss im Bereich der Kanutouren vom Teilnehmer für alle Belange seiner persönlichen Sicherheit, Kleidung und Ausrüstung und der seiner Mit-Teilnehmer berücksichtigt werden.

11.9 Der Teilnehmer haftet bei Kanutouren DZV gegenüber für den Verlust von Ausrüstungsgegenständen, soweit dieser nicht ursächlich durch ein Verschulden von DZV oder seinen Erfüllungsgehilfen verursacht wurden.

11.10 Der Teilnehmer haftet für von ihm zu vertretende Beschädigungen an den Kanus und Ausrüstungsgegenständen, soweit dieser nicht ursächlich durch ein Verschulden von DZV oder seinen Erfüllungsgehilfen verursacht wurden.

11.11 Der Teilnehmer haftete auch für schuldhaft verursachte Schäden, die nicht Schäden an Ausrüstungsgegenständen sind, insbesondere solche, die sich aus der Nichtbeachtung der besonderen Pflichten nach Ziffer 11. dieser Bedingungen, dem Verstoß gegen gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen, Gebote oder Verbote an der Strecke oder sonstigen Pflichtverletzungen ergeben. Die Haftung umfasst auch die Übernahme der Kosten von Rettungs- und Bergungsmaßnahmen und die Freistellung von Ansprüchen Dritter (Rettungsstellen, Behörden, anderer Teilnehmer). Die Haftung tritt nicht oder nur anteilig ein, soweit der Schaden durch ein Verschulden von DZV oder seinen Erfüllungsgehilfen verursacht oder mit verursacht wurde.  

 

12.    Dauer der Touren, Vorzeitiger Tourabbruch

12.1  Die von DZV angegeben Zeiten über die Dauer der Touren sind Durchschnittswerte. Je nach Wasserführung und Windrichtung können die Zeiten variieren. Die Zeitangaben bei unseren Streckentouren sind so berechnet, dass Sie eine gemütliche Tour ohne Zeitdruck unternehmen können. Ein Anspruch auf Rückzahlung wegen kürzerer Fahrtzeiten besteht nicht.

12.2  Kosten/Schäden, die DZV durch vom Teilnehmer zu vertretende Zeitüberschreitungen entstehen, sind von diesem zu erstatten. Darunter fallen insbesondere auch Rückerstattungen und Schadensersatzansprüche von Teilnehmern, die auf Grund der Verspätung einer folgenden Tour nicht oder nur verspätet antreten können.

12.3  Bei vom Teilnehmer zu vertretenden Zeitüberschreitungen besteht kein Anspruch auf Durchführung vereinbarter Abholungen oder Transfers. Diese sind vom Teilnehmer selbst auf dessen Kosten zu organisieren.

12.4  Im Falle eines vorzeitigen Abbruchs einer Tour gehen, soweit der Abbruch nicht von DZV oder ihren Erfüllungsgehilfen zu vertreten ist, entstehende Mehrkosten, insbesondere einer vorzeitigen und/oder besonderen Abholung des Teilnehmers und/oder der Ausrüstungsgegenstände, zu Lasten des Teilnehmers.  

 

13.    Haftung von DZV bei Rettungseinsätzen

13.1  DZV gibt, z.B. bei Kanutouren, Angaben zur Strecke hinsichtlich Befahrbarkeit, Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten, Verkehrsanbindungen, Transfermöglichkeiten, Verpflegungs- und Übernachtungsmöglichkeiten, Besichtigungsmöglichkeiten und Öffnungszeiten entsprechend der ihr erteilten oder von ihr eingeholten Informationen an den Teilnehmer weiter. DZV haftet jedoch nicht für die Richtigkeit oder Aktualität solcher Informationen, soweit ihr bezüglich der Informationseinholung und/oder – weitergaben nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last fällt.

13.2  Die vertragliche Haftung von DZV für Schäden, die nicht Körperschäden sind (auch die Haftung für die Verletzung vor-, neben- oder nachvertraglicher Pflichten) ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit

a) ein Schaden des Teilnehmers von DZV oder seiner Erfüllungsgehilfe  weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt oder

b) DZV für einen dem Teilnehmern entstandenen Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.

13.3  Kommt es durch den Teilnehmer, unabhängig davon, ob dies auf dessen Veranlassung, oder veranlasst durch Dritte geschieht, zu Rettungs- oder Bergungseinsätze so hat der Teilnehmer die hierfür anfallenden Kosten zu tragen und DZV von einer etwaigen Inanspruchnahme freizustellen. Dies gilt nicht, soweit der Einsatz oder die Kosten durch die Verletzung vertraglicher oder gesetzlicher Pflichten von DZV schuldhaft verursacht wurden.

13.4  DZV haftet nicht für den Verlust von persönlichen Gegenständen des Teilnehmers, soweit der Verlust nicht durch ein Verschulden von DZV oder seinen Erfüllungsgehilfen verursacht oder mitverursacht wurde. Wir empfehlen eine 3fach-Sicherung: Wertsachen in Plastiktüte, dann in Box oder Tonne, zusätzlich in Packsack.

 

14.    Verjährung  

14.1  Wird die Reise/Tour von DZV nicht vertragsgemäß erbracht, hat der Kunde innerhalb eines Monats nach dem vertraglich vorgesehenen Zeitpunkt der Beendigung der Reise/Tour  seinen Anspruch geltend zu machen. Die Geltendmachung kann fristwahrend nur gegenüber DZV unter der unten angegebenen Anschrift erfolgen. Nach Ablauf der Frist kann der Kunde Ansprüche nur geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert worden ist.

14.2  Ansprüche des Kunden nach den §§651c bis 651f BGB, ausgenommen solche wegen Körper- und Gesundheitsschäden verjähren in einem Jahr. Die Verjährung beginnt mit dem Tag, an dem die Reise dem Vertrage nach enden sollte. Schweben zwischen dem Kunden und DZV Verhandlungen über den Anspruch oder die den Anspruch begründenden Umstände, so ist die Verjährung gehemmt bis der Kunde oder DZV die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert. Die Verjährung tritt frühestens 3 Monate nach dem Ende der Hemmung ein. Ansprüche aus unerlaubter Handlung verjähren in drei Jahren.

 

15.    Gerichtsstand, Rechtswahl

15.1  Auf das Vertragsverhältnis zwischen dem Kunden und DZV findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung. Dies gilt auch für das gesamte Rechtsverhältnis.

15.2  Für Klagen von DZV gegen den Kunden ist der Wohnsitz des Kunden maßgebend. Für Klagen gegen Kunden, bzw. Vertragspartner des Reisevertrages, die Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts oder Personen sind, die Ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, wird als Gerichtsstand der Sitz von DZV vereinbart.

15.3  Die vorstehenden Bestimmungen gelten nicht,

    a) wenn und insoweit sich aus vertraglich nicht abdingbaren Bestimmungen internationaler Abkommen, die auf den Reisevertrag zwischen dem Kunden und DZV anzuwenden sind, etwas anderes zugunsten des Kunden ergibt oder

    b) wenn und insoweit auf den Reisevertrag anwendbare, nicht abdingbare Bestimmungen im Mitgliedsstaat der EU, dem der Kunde angehört, für den Kunden günstiger sind als die nachfolgenden Bestimmungen oder die entsprechenden deutschen Vorschriften.

15.4. Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Vertrages führt nicht zur Unwirksamkeit des Vertrages im Übrigen, dasselbe gilt für diese Bedingungen. Die Daten des Kunden werden mittels EDV unter Beachtung des Datenschutzgesetzes/der Datenschutzgrundverordnung verarbeitet. Eine Weitergabe der Daten erfolgt nicht.

 

Die Zugvögel – Kanu-Touren & mehr, Mühlstraße 52, 74399 Walheim, Inhaberin: Anna Bröll,

Telefon: 07143 / 8998516, Telefax: 07143 / 899 85 18 E-Mail: info@diezugvoegel.de

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: 55075/08222

 

Stand: April 2018

 


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